Unterwegs waren wir zu acht, drei Geschwister mit jeweils einigen Familienmitgliedern, darunter 3 Kinder. Das war unser Törn, festgehalten über ein GPS in Google Earth:
1. Tag: Orth auf Fehmarn
Da in unserer Mannschaft einige Segelneulinge waren, entschlossen wir uns zu einem Eingewöhnungstag mit ein paar Manövern und machten abends in Orth auf Fehmarn fest. Allerdings war hier so viel los, dass wir im Päckchen liegen mussten.An diesem Tag blieb auch genügend Zeit, den Komfort der FAMAGUSTA zu testen, und wie man sieht, wurden gleich die komfortablen Badräume angenommen.
2. Tag: Rødby Havn
Eigentlich wollten wir Bagenkop ansteuern, da aber der Wind aus NW blies, entschieden wir uns schließlich für Rødby Havn. Beim Kreuzen des Schifffahrtsweges gab es einiges zu sehen. In Rødby lagen wir längsseits an der Pier und erhielten abends Besuch von Freunden auf unserem Nachbarschiff.
3. Tag: Spodsbjerg
Der Wind blies immer noch aus NW, so mussten wir den ersten Teil unserer Route mühsam kreuzen. Zwischen den Inseln konnten wir dann aber direkt auf Spodsbjerg zuhalten.
Während die einen dort das schöne Wetter an Bord genossen, ging die Jugend erst einmal am tollen Strand zum Baden.
Es ist sehr nützlich, dass in Dänemark in den Häfen oft Grillplätze bereitstehen, ein Einkaufsmarkt war auch ganz in der Nähe. So hätten wir fast übersehen, wie schön die FAMAGUSTA im Abendlicht liegt.
4. Tag: Vejrø
Der Wind stand günstig und blies mit 3-4 Windstärken. Nachdem auch die Kinder inzwischen gut mithalfen, lag bald die Insel Vejrø neben uns. Bei einem Landgang konnten wir sie einmal umrunden, bevor wir auch hier die Grillplätze ausnutzten. Abends hatte der Wind aufgefrischt und wir überprüften noch einmal alle Leinen.
Dass es ungünstig war, dass wir an erster Stelle nahe der Einfahrt lagen, merkten wir am nächsten Morgen. Die ganze Nacht spülte der Schwell offensichtlich Sand zu uns, als wir am Morgen losmachen wollten, steckten wir fest. Nur – handelt es sich wirklich um Sand oder liegt vielleicht sogar eine Leine am Boden? Das wussten wir nicht. Also musste das erst einmal durch einen Tauchgang abgeklärt werden. Es war so, und so kamen wir mit einem kräftigen Schub rückwärts wieder frei. So waren wir dann doch froh, als wir den kleinen Hafen von Vejrø wieder von außen sahen.
5. Tag: Marstal
Da wir für den Rückweg Gegenwind hatten, entschlossen wir uns, östlich von Langeland nach Süden zu segeln, da wir so teilweise Landabdeckung hatten. Allerdings mussten wir auch einige Stunden gegen den Wind motoren. Trotzdem war der Tag sehr abwechslungsreich. Und nach der Brücke von Rudkøbing blieb sogar noch Zeit, um kurz zum Schwimmen zu ankern.
Als wir in den Hafen von Marstal einfuhren, war es schon längst Abend. Trotzdem musste natürlich das Dinghi einmal ausprobiert werden, was – wie man sieht – ganz schöne Konzentration kostete. Auch für einen Landgang war noch kurz Zeit, und der Liegeplatz der FAMAGUSTA war sehr schön.
6. Tag: Burgtiefe
Am 6. Tag mussten wir sehen, dass wir wieder in heimatliche Gefilde kommen, Burgtiefe war unser Ziel. Leider hat es das Wetter nicht gut mit uns gemeint. Es regnete fast ununterbrochen und wir mussten ganz schön gegen den Wind aus östlichen Richtungen ankämpfen. Die Suppe, die zwischendurch zur Stärkung gekocht wurde, stand ganz schön „schief“.Wir ließen uns die Laune aber nicht verderben und beendeten den letzten Abend mit einem guten Essen an Land und einer kleinen Prüfung unserer Jüngsten, die sie natürlich bestanden haben.
und komfortabel über die Ostsee geführt hast..."
Skipper Rudolf Wolz und Karola Kaindl.
Vielen Dank für den netten Bericht und die Bilder... S/Y Famagusta und der Eigner... Giorgios Champas!